Chronik - 1948: Von der Suche nach einem neuen Selbst...

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Als der Verein im Jahre 1948 seinen 25-jährigen Bestand feierte, zählte die Kapelle bereits wieder 22 Mann. Aber es sollte noch zwei Jahre dauern, bis die Musiker wieder einheitlich eingekleidet waren. Und es war wirklich nur eine einheitliche Kleidung: Ein grauer Straßenanzug mit dunkelblauer Schirmmütze und eine Lyra darauf, das war die erste „Nachkriegsuniform“ des MVB, die eigentlich keine Uniform war.

Der Zauber der Montur war durch das Kriegsgeschehen verschwunden oder zumindest arg in Misskredit geraten. Durch die nachkriegsbedingte schlechte Qualität dieser Kleidung war ihr natürlich keine lange Lebensdauer beschieden, noch dazu, wo sie immer erheblichen Strapazen ausgesetzt war. Die Jahresberichte aus dieser Zeit zeugen nämlich von sehr reger Vereinstätigkeit. So wurden im Jahresdurchschnitt an die 60 Proben abgehalten und bei 60 bis 80 Veranstaltungen pro Jahr ein Mitwirken des MVB festgestellt.

Alsbald war daher dieser Straßenanzug, sprich „Uniform“, mehr oder weniger abgetragen. 1955 konnte dann zur Schaffung einer Uniform nach neuerem Muster geschritten werden - schwarze Hose, graue Bluse, graue Schirmmütze, weißes Hemd und schwarzer Krawatte.

In dieser schmucken Uniform übte nun der MVB seine umfangreiche Tätigkeit bei lustigen, heiteren, ernsten und traurigen Anlässen aus. Alsbald war daher dieser Straßenanzug, sprich „Uniform“, mehr oder weniger abgetragen. Es war Zeit für etwas Neues...

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